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/Leinen /Leinen-Specials
Feinfädiger Batist aus Ramie; eine mit Leinen verwandte Nesselfaser mit außerordentlicher Feinheit und hoher Reißfestigkeit. Die Feinheit der Faser ermöglicht die Verarbeitung zu zarten Geweben wie Batist. Mit kühlem, weichen Griff und elegantem Aussehen liegt der Oberfläche ein charmanter Lüsterglanz auf. Das zarte Etwas ist halbtransparent. 100% Ramie, 140cm breit, 90g/lfm
Artikel-Nr. 4955
Ramie*-Batist in Weiß: Batist aus der interessanten Naturfaser „Ramie“. Info über das in unseren Breiten recht unbekannte Ramie s. unten. Das zarte Batist-Gewebe weist einen seidigen Griff auf. Der Oberfläche des halbtransparenten Batists liegt ein verhaltener Lüsterglanz auf, der das feine Gewebe einer Seide ähnlich scheinen lässt. Gleichzeitig ist der Griff fest und das Gewebe insgesamt im Verhältnis zu seiner Feinheit recht unempfindlich – eine interessante Kombination! Der halbtransparent e Batist (siehe Foto oben, teilweise mit weißem Blatt Papier unterlegt) ist glatt und weist nur minimale Garnunebenheiten auf. Die Feinheit des Gewebes ist tatsächlich beeindruckend. Das feine Stöffchen kann vor allem zu schönen Blusen verarbeitet werden. Übrigens sind die Trage- und Klimaeigenschaften eines Gewebes aus Ramie Leinen ähnlich.
Weiterhin auch in SCHWARZ lieferbar: Artikel 4954
Verwendung: Batist für Blusen und Kleider - schön für Lagenlook, da halbtransparent. TIPP: Blusen aus Ramiebatist wirken edel mit Stickerei oder Borten versehen! In Weiß ein Traum für Gardinen!
Pflege: 30 C Feinwäsche mit Feinwaschmittel, nicht schleudern, nicht geeignet für den Trockner. Bügeln solange noch restlich feucht.
100% Ramie, 140cm breit, 90g/lfm
*Info Ramie: Ramie ist eine dem Leinen verwandte Bastfaser, die aus dem Stengel des Nesselgewächses gewonnen wird. Es weist eine beachtliche Faserlänge auf und kann zu sehr feinem Garn mit hoher Reißfestigkeit verarbeitet werden. Die Verarbeitung zu feinen Geweben wie Batist und Voile bietet sich an. Gewebe aus Ramie kann geschmeidiger und auch glänzender als Leinen ausfallen. Die Faser gilt als hochwertig und wird daher teurer als Leinen gehandelt. Sie wird auch gerne als Melange mit anderen Fasern zusammen verwebt, um die Reißfestigkeit eines Gewebes zu erhöhen.
Ramie ist in Asien und dem Orient beheimatet und wird u.a. als Leinen Chinas, Leinen des Fernen Ostens oder auch als Chinagras bezeichnet. Auch der Begriff „Kantonleinen“ ist zu finden – den ich sehr schön finde!
Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Grasleinen als Nesseltuch nach Europa importiert. Mit der Zeit jedoch verdrängte die einfacher zu verarbeitende Baumwolle das Grasleinen in Europa. In seinen Anbauländern Asien und dem Orient ist Ramie weit verbreitet und ein sehr geschätzte und viel genutzte Naturfaser. Auch interessant: die Pflanze kann 30 Jahre alt werden und bei guten klimatischen Bedingungen mehrmals im Jahr geerntet werden. (unter tropischen Bedingungen bis zu 6 mal!).